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Todgesagte leben länger Blickpunkt
Regie
Rainer von Rottenburg & Werner Thieß
Kamera
Borris Becker
Ton Rainer
von Rottenburg
Schnitt
Rainer von Rottenburg
Kunde
ZDF
Blickpunkt
Dokumentation 4min | Storyboard
| 2002 | ZDF Blickpunkt
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Aufgrund von einer simplen Verwechslung und einer mustergültige Schlamperei
von drei Behörden wurde im Jahr der 2001 ein berliner Familienvater
amtlich für tod erklärt.
Als wäre das noch nicht genug eröffnet
ein berliner Gericht
das gemeinschaftliche testament der Eheleute und verschickt es
in Kopie an ihre Kinder.
Was Anfangs skurril klingt, stellt sich
nun für die Betroffenen
als verheerend heraus: da die Kinder nun den Inhalt des Testamentes kannten,
kam es zu Spannungen in der Familie. Der Dauerstreß und die Ängste
vor dem,
was sich noch hinter dem geheimnisvollen Todesfall verbergen mochte,
machten den Berliner krank.
Sein Hausarzt attestierte dem sonst immer kerngesunden Mann
Arbeitsunfähigkeit. Ein hohes Herzinfarktrisiko bedingt durch
Panikstörungen, erhebliche Konzentrationsschwäche und Schlafstörungen
sind die Folgen eines Behördenirrtums, die der Mann nun zu tragen
hat.
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